Tag 3 - Vegane Schokolade!

Es ist der dritte Tag und ich muss sagen, es fällt mir immer leichter Cooool

Zum Frühstück gab es - ja was gab es nochmal? Ach ja, die alltäglichen Tofu-Sandwiches. Falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte, ich esse jetzt immer zwei davon, dann bin ich auch bis fast zum Mittagessen satt.

Für das Mittagessen hatte ich mir einen Couscous-Salat mit auf Arbeit genommen. Einen fertigen von Kaufland. Kaum zu glauben, was es dort neuerdings für vegane Sachen gibt. Allerdings schmeckt der nicht wirklich gut und wennn man die Packung umdreht, findet man natürlich, wie auf fast allen Fertigprodukten, das böse Wörtchen "Zucker". Zwar an fast letzter Stelle, aber trotzdem...Warum die immer in jeden Mist Zucker mischen müssen! Ich habe also etwa die Hälfte dieses Salats gegessen und mehr hab ich auch nicht reinbekommen. Schmeckt sehr nach Essig, dieses Zeug.

Abends hat mein Freund für uns ein Chili sin Carne bzw. ein Chili con Tofu gekocht. Das gab es früher schon oft bei uns und ist einfach unglaublich lecker. Und gestern hatte ich einfach mal wieder Lust auf etwas, was ich schon kenne und wovon ich weiß, dass es mir schmeckt. Und eigentlich passt es auch super in die Challenge, denn mehr als Tofu, Tomatenmark, Kidneybohnen und Gewürze ist da auch nicht drin.

Dann wollte ich gestern unbedingt mal ein neues Rezept aus Attilas Buch ausprobieren. Die Schokolade.  Ich hatte mir auf dem Weg nach Hause noch alle notwendigen Zutaten besorgt und dann ging es los! Es geht total einfach und dauert auch nicht lange. Zuerst habe ich die Kakaobutter geschmolzen. Geschmolzen sieht die einfach nur aus wie Öl, aber ist ja eigentlich auch kein Wunder. Mehr als Fett ist Kakaobutter ja auch nicht. Daaann einfach mit Kakao, Mandelmus und Agavendicksaft mischen, ein Bisschen Vanille und eine Prise Salz hinzu, in eine Kastenform füllen (oder extra in so eine Schokoladentafel-Form, aber keine Ahnung wo man sowas herbekommt), und ab in den Gefrierschrank. Nach zehn Minuten rausholen und in den Kühlschrank stellen. Ich habe heute mal ein paar Fotos hochgeladen. Das wollte ich eigentlich von Anfang an machen, aber meine Handykamera gibt immer nur bei Tageslicht brauchbare Bilder her. Daher hab ich mir mal kurz das Handy meines Freundes ausgeborgt.

Und wie hat die Schokolade nun geschmeckt?

Auf jeden Fall nicht wie herkömmliche Schokolade. Sehr viel fettiger, was wohl an der Kakaobutter liegt. Und auch eher so wie, sagen wir mal, Eiskonfekt. Es schmeckt nicht schlecht, aber ich bin schon etwas enttäuscht. Ich dachte, ich bekomme "richtige" Schokolade. Nun wollte ich ja eigentlich gar nichts Süßes mehr essen. Da dies aber ein Rezept aus dem Buch ist und es dort heißt, dass man diese selbst gemachte Schokolade ohne Bedenken naschen dürfe, natürlich nur in Maßen, mach ich mir da überhaupt keinen Kopf. Die Zutaten sind schließlich alle rein pflanzlich und die Hauptsache ist: es ist keine Industriezucker enthalten. Haach, ist das nicht schön, wenn man genau weiß, was im eigenen Essen drin ist?

Zu guter letzt ist mir gestern noch eine Sache aufgefallen. Ich habe abends Wodka mit Energy getrunken und das selbe Getränk, was mir vorher eher etwas bitter geschmeckt hat, war plötzlich sehr süß für mich. Ich hab mich richtig gefreut Dadurch, dass ich in den letzten Tagen (und das waren nur 2!) so wenig gegessen und getrunken habe, was süß ist, hat mein Körper schon angefangen, sich umzustellen. Wer weiß, vielleicht steh ich am Ende gar nicht mehr auf Zucker, weils alles einfach nur viel zu süß ist

 

 


24.10.13 10:30

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